Carina und ich waren heute im American Museum of Natural History. Man stelle sich dazu einfach das Wiener Naturhistorische Museum vor – ca. 3-4x so groß und ca. 30 Jahre moderner.
Wir haben uns für das Supersafer Ticket entschieden, in dem alle Bereiche des Museums inkludiert sind. Obwohl es das teuerste und umfangreichste Ticket war, ist es für 23,- (Studenten, Erwachsene zahlen 30,-) durchaus leistbar und fair. Insgesamt gab es, neben dem „normalen“ Museum 4 Specials, für die wir beim Ticketkauf zeitlich eingeteilt wurden:
- Eine 30-minütige Show mit dem Namen Cosmic Collissions im Planetarium. Eine fantastische Show, habe noch nie etwas vergleichbares erlebt: In dieser riesigen Kuppel wurde großflächig das Weltall simuliert, toll multimedial aufbereitet und gesprochen von Robert Redford. Noch dazu sehr lehrreich – mit einem Wort ein toller Start in den Museumstag.
- Ein 45-minütiger Film über Dinosaurier, neueste Erkenntnisse und Ausgrabungsmethodiken im hauseigenen IMAX-Kino. Ebenfalls durchaus unterhaltsam, kurzweilig und interessant.
- Die „Special Exhibition“ über Frogs. Bis September gibt es hier noch unzählige exotische (lebende) Frösche zu bewundern, gewürzt mit jeder Menge Info. Trotz vergleichsweise kleinem Schauraum verbringt man hier ganz schön viel Zeit. Ein weiteres Plus ist, dass, durch die zeitliche Einteilung der Besucher, die Ausstellung nie überfüllt ist.
- Die „Special Exhibition“ über Mythic Creatures. Vielleicht eher ungewöhnlich viel fiction für ein Naturhistorisches Museum aber dennoch toll aufbereitet.
Das restliche Museum ist ebenfalls absolut sehenswert. Nicht nur, dass die Tiere in kleinen Schauräumen, sehr detailgetreu mit ihrem Lebensraum dargestellt werden, gibt es auch, vor allem in den neueren Gebäudeteilen, jede Menge Multimedia-Unterstützung und Interaktivität. So sollte ein modernes Museum aussehen.
Einziges Manko sind die Öffnungszeiten. Aufgesperrt wird um 10:00 (wir waren um 10:15 dort), Ende ist schon um 17:15. Wir hatten in dieser Zeit keine Chance, alles zu sehen. Wenn wir außerdem jedes Schild gelesen und das meiste nicht nur beim Vorbeigehen angesehen hätten, hätten wir wohl – und das ist nicht übertrieben – eine Woche benötigt.
Wäre wünschenswert, wenn auch die Wiener Museen in der Hinsicht etwas nachziehen würden, dann wär ich dort wohl auch öfters als 1x in 10 Jahren
Morgen ist schon der letzte, vollständige Tag *shocking*!










Don´t worry – be happy.
Auch wenn diese beiden Wochen nun zu Ende gehen, denkt daran welch großen Schatz an Erfahrung und Erlebnissen ihr in den vergangenen Wochen heben konntet. Dies sind die Dinge des Lebens, die euch prägen und zu induviduellen Personen macht.
Deswegen: seid nicht traurig über das Ende dieses Urlaubes, sondern freut euch über das Erlebte. Es hat eure Sinne geöffnet und Raum für neue Gedanken geschafft. Es wird euer zukünftiges Leben beeinflussen.
PS.: Gerhard: Die Fotos sind echt toll, und außerdem solltest du dir überlegen, ob du nicht auch mal ein Buch schreiben solltest.