Day 10 – An impressiv cruise

Hmpf… 5 Tipps und nicht einmal ein 2er. Leider war ich nicht der glückliche Wiener der jetzt um 6,6 Mio. Euro schwerer ist. Jemand von euch? Kann ich meinen Aufenthalt verlängern? :)

Carina und ich haben heute wie angekündigt die Circle Line Tour unternommen. Fast wäre es noch knapp geworden mit der Abfahrt um 10:30am - die morgentliche Rush-Hour hat unsere beiden Busse ordentlich aufgehalten. Zum Glück hatten wir aber ja bereits unsere Tickets und haben somit straight und ohne Stress zum Schiff gehen können. Dieses war auch nur ca. halb gefüllt, haben sogar einen netten Fensterplatz auf der guten (= linken Seite) ergattert.

Die Tour war sehr impressiv. Unglaublich welche verschiedenen Facetten Manhattan hat: Im Süden die imposante Skyline, im Osten tw. Fabriken und eher Niedrigpreis-Wohnhäuser, im Norden unglaublich viel Natur und im Westen je nach Höhe von allem ein bisschen was. Natürlich stand auch wieder die Statue of Liberty auf dem Programm, diesmal sogar ein bisschen näher als mit der Staten Island Ferry.

Die Rundfahrt ging gegen den Uhrzeigersinn. Start war auf der Westseite auf Höhe der 42th Street. Von dort ging es am Hudson River Richtung Süden.

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Im Süden gabs dann einerseits einen netten Blick auf die Skyline, andererseits wurde die Statue of Liberty quasi umkreist.

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Von dort ging es weiter, unter der Brooklyn Bridge durch, in den Harlem River. Vorbei an immer niedriger werdenden Bauten ging es Richtung Norden. Immer wieder gab es links auf Manhattan bzw. rechts in Brooklyn/Queens einiges zu sehen. Interessant beispielsweise die Stelle, an der voriges Jahr ein Kleinflugzeug in ein Haus geflogen ist (soweit ich mich erinnern kann war es ein Baseball oder Footballspieler es war ein Pitcher der Yankees).

Apropos Brooklyn: Wäre dieser Stadtteil nicht an New York angehängt, wäre es die 4. größte Stadt der United States. Das gleich darüber liegende Queens wäre übrigens die 5. größte Stadt. Demzufolge ist New York City natürlich mit Abstand die größte Stadt, gemessen an Einwohnern (über 8 Mio).

Eine nette Anekdote gab es auch von einem Bauprojekt in Brooklyn: Eigentlich waren dort gerade die Bauarbeiten für ein Olympiadorf für die Sommerspiele 2012 in Planung und auch schon im Gange. Blöd nur, dass die Spiele nach London gingen… Jetzt werden es halt teure Wohnungen.

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Kleiner Einschub: Wir wurden die ganze Fahrt über toll von einem älteren Captain mit vielen kleinen Geschichten versorgt. Wenn es etwas zu sehen gab, wurde uns jenes etwas näher erklärt, wenn grad Flaute war gabs die ein oder andre Anekdote aus dem New Yorker Leben oder der Geschichte. Leider ist es aber unmöglich, das ganze wiederzugeben.

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Im Norden gab es allerhand interessanter Brücken. Nicht mehr so große wie im Süden (wie die Brooklyn- oder Manhattan Bridge), dafür aber technisch interessante: Für große Schiffe können sie geöffnet werden. Entweder wird dabei die Fahrbahn wie bei einem Aufzug hochgehoben, oder die ganze Brücke wird um 90° gedreht.

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Im Norden gab es dann auf der rechten Seite, in den Bronx das Yankee Stadium zu bewundern (sehr erfolgreiches Baseballteam). Auf Manhattaner Seite dann die große Überraschung: Bäume – viele Bäume. Man hatte das Gefühl an einer Mittelmeerküste entlang zu fahren und nicht an der am dichtesten besiedelten Insel der USA. Ich war sehr überrascht.

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Einer der tollsten Augenblicke war, als das Schiff vom kleinen Harlem River wieder zurück in den vergleichsweise riesigen Hudson River stieß.

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Dann ging es wieder, an der immer stärker verbauten Küste, retour zum Pier. Ungefähr an der gleichen Stelle wurde seinerzeit übrigens die Titanic erwartet. Zig Tausend Zuschauer wurden 3 Tage lang vertröstet, ehe sie über das Unglück erfuhren. Wir sind pünktlich und heil angekommen…

 

Noch ein Nachtrag: Wer die Zwillingstürme des World Trade Centers versäumt hat, kann sie seit einiger Zeit nun wieder – wenn auch etwas kleiner (80 statt 110 Stockwerke) – etwas nördlicher in Form des Time Warner Centers bewundern. Es wurde kurz nach den Anschlägen als Erinnerung an das WTC erbaut und 2004 fertig gestellt.

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2 Antworten zu „Day 10 – An impressiv cruise“


  1. 1 MA August 30, 2007 um 7:54

    Tut leid, ich war´s nicht :-(
    Die Schifffahrt muss ja irre toll gewesen sein! Und vorallem: viel gesehen ohne selber rumzulatschen. Für meine Begriffe war das euer erster „Ruhetag“.
    LieGrü
    MA

  2. 2 Ronaldo August 30, 2007 um 2:25

    an 3er, mehr war leider nicht drinn!!!


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