Day 13 – Ocean-Day

Spontan haben wir beschlossen, den heutigen letzten, kompletten Tag im NY Aquarium auf Coney Island zu verbringen. Praktischerweise gleich am Meer, aber mehr dazu später.

Grundsätzlich eine sehr hübsche Sache, auch wenn es wohl von den Dimensionen nicht mit Miami, Orlando, Sydney oder wo es auch überall sonst noch die bekannten riesigen Sea-Worlds gibt, mithalten kann. Gleich am Anfang haben wir uns die Seelöwen-Show angesehen, die ziemlich beindruckend war. Unglaublich wie arg man diese Tiere abrichten kann. War außerdem von der Show her typisch amerikanisch aufgebaut, so wie man es aus dem Fernsehen kennt. Dazu noch das dazu passende Publikum: Amerikanische, 3-4 köpfige Familien, (größtenteils wohlgenährte) Kinder mit kitschigen Shark-Kappen, die jeden Blödsinn mitgemacht haben :)

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Danach haben wir uns die Aquarien angesehen, die schönsten waren die Nachbildungen von tropischen Korallenriffen. Witzig war eines davon, das mit 3 Scuba-Divern “gefüllt” war, die gerade sauber gemacht haben. Generell wurde an diesem Tag viel geputzt – ich vermute einmal für den montägigen Labor-Day. Aber zurück zu den Korallenriffen: Die waren, meiner bescheidenen Meinung nach großteils Nachbildungen. Erstens sind die meines Wissens nach so empfindlich, dass ich mir einen Transport nicht vorstellen kann, andererseits haben die Taucher keine Rücksicht darauf genommen – mit Bürsten dazwischen die Steine geschrubbt und mit den Flossen die Korallen relativ heftig berührt. Aber egal – nur ein Gedanke meinerseits.

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Natürlich gab es auch Haie. Da ist mir aber aufgefallen, dass deren Becken extrem klein war. Kam mir irgendwie komisch vor, weil im ganzen Park “Rettet die Meere” propagiert wurde.

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Witzig war die unglaublich riesige und schwere Seekuh (ich glaub das wars), die ca. 1 Tonne wiegt – und trotzdem einigermaßen grazil taucht.

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Ansonsten hat es allerhand nette Kleinigkeiten gegeben, ungewöhnlich zu den restlichen Museenbesuchen sind wir diesmal aber schon früh hinausgekommen – 3 Uhr in etwa. Das war aber insofern praktisch, als dass wir uns noch für 2 Stunden an den Strand gelegt haben und ich das erste Mal im Atlantik schwimmen war. Es war kühl, aber das war es wert :)

Möglicherweise war dies der letzte Post aus NYC – vielleicht geht sich aber auch noch morgen einer aus. Auf jeden Fall kommt aber ein Rückblick aus Wien.

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Off the Record #7

Weitere kuriose Straßenschilder:

Dieses ist ernst gemeint – ganz ernst – kein Spaß!

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Bei uns heißt es einfach “Sackgasse”, in den USA ist es etwas drastischer ausgedrückt:

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Day 12 – Natural history at it’s best

Carina und ich waren heute im American Museum of Natural History. Man stelle sich dazu einfach das Wiener Naturhistorische Museum vor – ca. 3-4x so groß und ca. 30 Jahre moderner.

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Wir haben uns für das Supersafer Ticket entschieden, in dem alle Bereiche des Museums inkludiert sind. Obwohl es das teuerste und umfangreichste Ticket war, ist es für 23,- (Studenten, Erwachsene zahlen 30,-) durchaus leistbar und fair. Insgesamt gab es, neben dem “normalen” Museum 4 Specials, für die wir beim Ticketkauf zeitlich eingeteilt wurden:

  1. Eine 30-minütige Show mit dem Namen Cosmic Collissions im Planetarium. Eine fantastische Show, habe noch nie etwas vergleichbares erlebt: In dieser riesigen Kuppel wurde großflächig das Weltall simuliert, toll multimedial aufbereitet und gesprochen von Robert Redford. Noch dazu sehr lehrreich – mit einem Wort ein toller Start in den Museumstag.
  2. Ein 45-minütiger Film über Dinosaurier, neueste Erkenntnisse und Ausgrabungsmethodiken im hauseigenen IMAX-Kino. Ebenfalls durchaus unterhaltsam, kurzweilig und interessant.
  3. Die “Special Exhibition” über Frogs. Bis September gibt es hier noch unzählige exotische (lebende) Frösche zu bewundern, gewürzt mit jeder Menge Info. Trotz vergleichsweise kleinem Schauraum verbringt man hier ganz schön viel Zeit. Ein weiteres Plus ist, dass, durch die zeitliche Einteilung der Besucher, die Ausstellung nie überfüllt ist.

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  1. Die “Special Exhibition” über Mythic Creatures. Vielleicht eher ungewöhnlich viel fiction für ein Naturhistorisches Museum aber dennoch toll aufbereitet.

Das restliche Museum ist ebenfalls absolut sehenswert. Nicht nur, dass die Tiere in kleinen Schauräumen, sehr detailgetreu mit ihrem Lebensraum dargestellt werden, gibt es auch, vor allem in den neueren Gebäudeteilen, jede Menge Multimedia-Unterstützung und Interaktivität. So sollte ein modernes Museum aussehen.

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Einziges Manko sind die Öffnungszeiten. Aufgesperrt wird um 10:00 (wir waren um 10:15 dort), Ende ist schon um 17:15. Wir hatten in dieser Zeit keine Chance, alles zu sehen. Wenn wir außerdem jedes Schild gelesen und das meiste nicht nur beim Vorbeigehen angesehen hätten, hätten wir wohl – und das ist nicht übertrieben – eine Woche benötigt.

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Wäre wünschenswert, wenn auch die Wiener Museen in der Hinsicht etwas nachziehen würden, dann wär ich dort wohl auch öfters als 1x in 10 Jahren ;)

Morgen ist schon der letzte, vollständige Tag *shocking*!

Off the Record #6

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Ode an die MTA (Metropolitan Transportation Authority)

Was wäre man in NYC ohne öffentliche Verkehrsmittel? Wer hier ein eigenes Auto hat ist

  1. sehr reich (aufgrund der Parkgebühren)
  2. wahrscheinlich sehr geduldig (aufgrund des Verkehrs)
  3. etwas verrückt

NYC wird von Taxis, Bussen und Lieferwägen beherrscht, da bleibt für den normalen Straßenverkehr kein Platz. Deswegen gibt es die MTA. Ihr Netz aus Subways, Bussen und Bahnen erstreckt sich über Manhattan, den Bronx, Queens, Staten Island und Brooklyn. Insgesamt gibt es unglaubliche 378 unterschiedliche Bahn/Bus/Subway-Linien auf einem Areal von rund 13.000km² (zum Vergleich: Oberösterreich hat ca. 12.000km²). Es gibt ca. 8.600 Subway und Bahn Garnituren und ca. 6.200 Busse. Jährlich werden ca. 2,4 Milliarden Leute mit der MTA befördert. Irgendwie logisch, dass ein Transportunternehmen in der größten Stadt der USA auch an der Spitze der größten Öffis-Gesellschaften steht.

Oft liest man, dass die Öffis hier soo kompliziert zu verwenden sind und man sich oft irren wird. Dem können wir eigentlich nicht zustimmen. Alles ist toll beschrieben und wenn man die wenigen Besonderheiten verstanden hat, kommt man überall hin (ohne Umwege).

Subways

Subways haben Farben und Nummern. Gleiche Farbe bedeutet, dass sie allesamt weitgehend auf der gleichen Strecke unterwegs sind. Diese ändert sich meist erst außerhalb Manhattans. Außerdem gibt es noch Local- und Expresslines. Express-Lines unterscheiden sich dadurch, dass sie nur ca. jede 4te Station stehen bleiben. Welche Stationen angefahren werden, erfährt man in der Subway-Map: Schwarze Kreise bedeuten nur Local, Weiße Kreise beide Arten.

Busse

Busse fahren überall dort, wo Subways nicht fahren – fügt man beide zusammen findet man also auf beinahe jeder Kreuzung irgendeine Station. Busse fahren entweder Avenues (Vertikale Straßen) oder Streets (Horizontal), gerne auch Crosstown genannt, entlang. Hier gibt es 3 Arten: Local, Limited und Express. Local-Lines halten bei jeder 2ten Straße bzw. jeder Avenue. Das bedeutet, man muss maximal 1 Block gehen, um zu einer Station zu gelangen. Limited Busse halten ca. bei jeder 10. Straße (im Fahrplan ersichtlich). Gerade in der Rush-Hour und bei längeren Strecken sind diese eine gute Wahl. Express Busse fallen ein wenig aus dem Konzept und sind auch nicht in der Metro-Card inkludiert. Die halten Downtown nur sehr wenig und sind vor allem für den Transport der Pendler zuständig – für uns also uninteressant.

An einer Bus-Station kann man übrigens leicht erkennen, welche Arten von Bussen hier halten:

  • Blaue Schilder: Local
  • Violette Schiler: Local und Limited
  • Grüne Schilder: Express

 

Für alle interessierten gibts hier die Subway-Map: MTA NYC Subway (“unsere” Station ist die 96th der 6er/grün) und hier die Bus-Map für Manhattan: MTA Manhattan Bus

Alles in allem also nicht kompliziert aber ungemein praktisch. Eine Fahrt kostet übrigens 2$, Umsteigen ist bei Bussen innerhalb von 2 Stunden, in Subways nur bei Stationen, die von mehreren Linien angefahren werden und wo man nicht aus dem Drehkreuzbereich raus muss möglich. Für Vielfahrer (und Touristen) gibt es 7 Tage unlimited Tickets für 24$.

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Day 11 – New York City?? New York City!!

Carina und ich haben uns heute das erste mal über den Harlem River gewagt - nach Brooklyn. Wie schon erwähnt, wäre es als eigenständige Stadt die 4. größte der USA. Das merkt man aber nicht, wenn man es direkt mit Manhattan vergleicht: Flache Bauten, viel Grün… da wirkt Brooklyn echt wie ein kleiner Vorort.

Wir haben uns den Brooklyn Botanic Garden angesehen. War günstig und ganz nett anzusehen. Außerdem ein wenig entspannend nach der Großstadt-Hektik. Viel zu erzählen gibt es da aber nicht.

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Zu Mittag gegessen haben wir im Wendy’s, einer Fastfood-Kette deren Burger voriges Jahr zu den Besten gewählt wurden. Der Spicy-Chicken war auch wirklich gut, das ganze in einer Medium-Combo mit ~ 1 Liter Fanta und Pommes (so groß wie bei uns die größten). Interessant war, dass wir dort fast die einzigen Touristen waren. Ansonsten lebt dort vorwiegend schwarze Bevölkerung, aber wieder gilt: absolut freundlich. Eine ältere Dame ist extra zu uns gekommen und hat uns hingewiesen, dass wir unsere Rucksäcke besser unter den Sessel geben und nicht auf den Nebensessel, auch wenn wir daneben sitzen. “To be on the safe side”, obwohl dort wahrscheinlich nicht mehr gestohlen wird, als in Wien.

“Was tun mit dem angebrochen Nachmittag dachten wir” und fuhren noch ein paar Stationen weiter an die Südspitze von Brooklyn, wo sich interessante Stationen wie Brighton Beach und Coney Island befinden. Dort befindet sich übrigens auch das Russenviertel der Stadt – ähnlich wie in China-Town befindet man sich dort in einer anderen Welt.

Der Hammer war allerdings der Beach.

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Ja, auch das ist New York City,…

“Italienische”, breite, feine Sandstrände soweit das Auge reicht. Dazu noch sauberes Wasser und eine Meeresbrise.

Übrigens: Von Downtown Manhattan ist man in nicht einmal 30 Minuten dort…

Vielleicht schaffen wir es ja am Samstag noch, 1x im Atlantik schwimmen zu gehen…

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Bei der Retour-Fahrt sind wir kurz vor der Brooklyn Bridge ausgestiegen und haben diese dann zu Fuß überquert. Auch dieses Highlight können wir also abhaken.

Morgen sind Thunderstorms angekündigt; wir werden die Gelegenheit nutzen und ins Museum of Natural History (Naturhistorisches Museum) gehen.

Off the Record #5

“In New York City, red traffic lights are only suggestions“, sprach’s der Guide auf unserer Bootstour. Und recht hat er. Man gewöhnt sich als Fußgänger sehr schnell daran, eher einfach links und rechts zu sehen und dann über die Straße zu gehen als auf die Ampeln zu achten. Autofahrer halten sich aber natürlich schon daran.

Apropos Ampeln: Die grüne Welle wurde dort nicht erfunden. Gerade auf langen Straßen lässt sich toll bewundern, wie 10 Ampeln, alle im Abstand von einem Block zeitgleich auf grün oder rot schalten. Je nach Phase steht man also garantiert nach der 2. oder 3.

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Day 10 – An impressiv cruise

Hmpf… 5 Tipps und nicht einmal ein 2er. Leider war ich nicht der glückliche Wiener der jetzt um 6,6 Mio. Euro schwerer ist. Jemand von euch? Kann ich meinen Aufenthalt verlängern? :)

Carina und ich haben heute wie angekündigt die Circle Line Tour unternommen. Fast wäre es noch knapp geworden mit der Abfahrt um 10:30am - die morgentliche Rush-Hour hat unsere beiden Busse ordentlich aufgehalten. Zum Glück hatten wir aber ja bereits unsere Tickets und haben somit straight und ohne Stress zum Schiff gehen können. Dieses war auch nur ca. halb gefüllt, haben sogar einen netten Fensterplatz auf der guten (= linken Seite) ergattert.

Die Tour war sehr impressiv. Unglaublich welche verschiedenen Facetten Manhattan hat: Im Süden die imposante Skyline, im Osten tw. Fabriken und eher Niedrigpreis-Wohnhäuser, im Norden unglaublich viel Natur und im Westen je nach Höhe von allem ein bisschen was. Natürlich stand auch wieder die Statue of Liberty auf dem Programm, diesmal sogar ein bisschen näher als mit der Staten Island Ferry.

Die Rundfahrt ging gegen den Uhrzeigersinn. Start war auf der Westseite auf Höhe der 42th Street. Von dort ging es am Hudson River Richtung Süden.

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Im Süden gabs dann einerseits einen netten Blick auf die Skyline, andererseits wurde die Statue of Liberty quasi umkreist.

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Von dort ging es weiter, unter der Brooklyn Bridge durch, in den Harlem River. Vorbei an immer niedriger werdenden Bauten ging es Richtung Norden. Immer wieder gab es links auf Manhattan bzw. rechts in Brooklyn/Queens einiges zu sehen. Interessant beispielsweise die Stelle, an der voriges Jahr ein Kleinflugzeug in ein Haus geflogen ist (soweit ich mich erinnern kann war es ein Baseball oder Footballspieler es war ein Pitcher der Yankees).

Apropos Brooklyn: Wäre dieser Stadtteil nicht an New York angehängt, wäre es die 4. größte Stadt der United States. Das gleich darüber liegende Queens wäre übrigens die 5. größte Stadt. Demzufolge ist New York City natürlich mit Abstand die größte Stadt, gemessen an Einwohnern (über 8 Mio).

Eine nette Anekdote gab es auch von einem Bauprojekt in Brooklyn: Eigentlich waren dort gerade die Bauarbeiten für ein Olympiadorf für die Sommerspiele 2012 in Planung und auch schon im Gange. Blöd nur, dass die Spiele nach London gingen… Jetzt werden es halt teure Wohnungen.

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Kleiner Einschub: Wir wurden die ganze Fahrt über toll von einem älteren Captain mit vielen kleinen Geschichten versorgt. Wenn es etwas zu sehen gab, wurde uns jenes etwas näher erklärt, wenn grad Flaute war gabs die ein oder andre Anekdote aus dem New Yorker Leben oder der Geschichte. Leider ist es aber unmöglich, das ganze wiederzugeben.

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Im Norden gab es allerhand interessanter Brücken. Nicht mehr so große wie im Süden (wie die Brooklyn- oder Manhattan Bridge), dafür aber technisch interessante: Für große Schiffe können sie geöffnet werden. Entweder wird dabei die Fahrbahn wie bei einem Aufzug hochgehoben, oder die ganze Brücke wird um 90° gedreht.

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Im Norden gab es dann auf der rechten Seite, in den Bronx das Yankee Stadium zu bewundern (sehr erfolgreiches Baseballteam). Auf Manhattaner Seite dann die große Überraschung: Bäume – viele Bäume. Man hatte das Gefühl an einer Mittelmeerküste entlang zu fahren und nicht an der am dichtesten besiedelten Insel der USA. Ich war sehr überrascht.

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Einer der tollsten Augenblicke war, als das Schiff vom kleinen Harlem River wieder zurück in den vergleichsweise riesigen Hudson River stieß.

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Dann ging es wieder, an der immer stärker verbauten Küste, retour zum Pier. Ungefähr an der gleichen Stelle wurde seinerzeit übrigens die Titanic erwartet. Zig Tausend Zuschauer wurden 3 Tage lang vertröstet, ehe sie über das Unglück erfuhren. Wir sind pünktlich und heil angekommen…

 

Noch ein Nachtrag: Wer die Zwillingstürme des World Trade Centers versäumt hat, kann sie seit einiger Zeit nun wieder – wenn auch etwas kleiner (80 statt 110 Stockwerke) – etwas nördlicher in Form des Time Warner Centers bewundern. Es wurde kurz nach den Anschlägen als Erinnerung an das WTC erbaut und 2004 fertig gestellt.

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Day 09 – The green heart of Manhattan

Wir schreiben den 9ten Tag (exkl. Anreisetag), für Carina und mich ein normaler, für Michi der letzte Tag hier in NY.

Wir haben uns heute den Central Park vorgenommen: 4,1km lang und ~850m breit liegt er absolut zentral im Herzen von Manhattan. Wer sich große Grünflächen erwartet (so wie ich) wird eines besseren belehrt: über 26.000 Bäume, teilweise aus unterschiedlichsten Teilen Amerikas, werden hier gepflegt und Schotter- und teilweise auch Naturwege erinnern an den oberen Teil von Schönbrunn. Außerdem gibt es hier einiges zu sehen. Sportlich aktiv sein kann man hier auf einem der zig Tennisplätze, den Baseballfields, dem Laufkurs rund um das Reservoir, den asphaltierten Straßen zum Rennradln und zu allem was einem sonst noch so im Wald oder auf Grünflächen einfallen könnte. Erlaubt ist so gut wie alles.

Wir haben bei unserem Spaziergang das kleine Belvedere (befindet sich auf einem kleinen Hügel gleich neben der Wetterstation und ermöglicht einen netten Überblick über den Park), die Strawberryfields und den südlicheren Teil erkundet. Zum Wildlife Park sind wir leider nicht gekommen – vielleicht ergibt sich das ja noch. Ein paar Worte zu den Strawberry Fields: Gedenkstätte für John Lennon (der gleich ums Eck gewohnt hat), Mosaik, meines Wissens nach der einzige Ruhebereich im gesamten Park (= kein Fahrradfahren, etc. erlaubt) und, auch wenn das jetzt böse klingen mag, von jeder Menge Freaks belagert.

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Der Central Park wurde übrigens künstlich angelegt. Als NY nämlich angefangen hat zu wachsen hat man sich Mitte des 19. Jahrhunderts (um 1848) Gedanken über die Luft- und Lebensqualität der NYer gemacht. Zuerst ist man davon ausgegangen, dass ein paar kleine Parks reichen sollten – die gute Luft wird ja schließlich von den umliegenden Flüßen und dem nahe liegenden Meer geliefert. Man ist damals aber ziemlich schnell drauf gekommen, dass, leger ausgedrückt, hohe Bauten in Hafennähe sich nicht wirklich optimal auf den Durchzug auswirken. Darum hat sich die Stadt entschieden, ein ca. 3,4km² großes, steiniges und sumpfiges Areal, auf dem sich ein paar Armenhäuser befunden haben, zu kaufen (natürlich zu horrenden Summen – die damaligen “Makler” hatten dank des Amtschimmels genügend Zeit, sich auf den Verkauf vorzubereiten). 1958 wurde dann mit der Umsetzung des Projektes, dass die Ausschreibung zur Gestaltung gewonnen hatte, begonnen – und ist wohl auch heute noch nicht vollständig abgeschlossen, weil ständig an die Bedürfnisse angepasst wird. Ziel war es damals aber, einen Park für das Volk zu schaffen: mit Grünflächen, Spazierwegen, Restaurants und Vernügungsmöglichkeiten. Und das ist wohl gelungen…

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Michi ist planmäßig mit dem Flughafenbus von der Grand Central Station abgefahren – Carina und ich haben uns am Hafen 2 Tickets für die Circle Line, die Manhattan Schiffsrundfahrt, besorgt. Wollen wir morgen machen, da das Wetter gegen Ende der Woche eher wieder unbeständig wird.

Day 08 – Top of the Rock

Keine Sorge, ich habe zwar gestern geschrieben, dass wir die größten Sehenswürdigkeiten schon abgehakt haben, dennoch wird noch genug für uns übrig bleiben bis Sonntag.

Heute hatten wir einen wettermäßig ungewöhnlichen Tag: Fast wolkenlos sonnig, heiß + niedrige Luftfeuchtigkeit (~ 60%). Die Folge davon: Tolle Fernsicht.

Deshalb haben wir uns auf das Rockefeller Center begeben – einem etwas kleinerem Wolkenkratzer (259 statt 381 Meter), meiner Meinung nach aber schöner und, vor allem Innen, durchdachter und schicker als das Empire State Building. Wir hatten Glück dass nur wenige Touristen oben waren und hatten demnach freie Sicht auf der 360° Plattform. Aber selbst bei mehr Andrang: Das Observation Deck erstreckt sich über 3 Stockwerke! Die Aussicht war atemberaubend. Vor allem vom obersten Stockwerk, wo keine Glasscheiben die Sicht trüben ist es einmalig. Das Wetter hat wie gesagt auch mitgespielt und man konnte echt sehen, soweit das Auge reichte. Was außerdem positiv anzumerken ist: Es wird bei weitem nicht so verkommerzialisiert wie das Empire State Building. Natürlich gibt es Souveniershops (allerdings unten, nicht wie eim ESB oben) und natürlich wird man gefragt, ob man ein Foto machen lassen möchte. Aber es wird einem bei weitem nicht soviel aufgezwungen und man hat auch nicht das Gefühl einer Massenabfertigung. Vielleicht ist es aber am Abend anders – wer weiß. Für mich hat das RC auf jeden Fall einen besseren Eindruck hinterlassen. Wenn in den nächsten Tagen nochmals ein klarer Abend ist, werden wir vielleicht nochmals hinauf fahren.

Das Rockefeller Center wurde übrigens 1939 eröffnet – 9 Jahre nach dem Empire State Building. Die Planung und Bauzeit war auch weitaus umfangreicher. Ein großes Team von Architekten wurde beauftragt, nicht nur ein Hochhaus, sondern auch die nötige Infrastruktur zu schaffen. Deshalb gibt es heute nicht nur Büros sondern auch Shops, Restaurants & Cafes und im Winter sogar einen Eislaufplatz. Außerdem sind auch einige Studios von NBC darin einquartiert. Kurzum: Eine Stadt in der Stadt.

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Danach haben wir uns getrennt – Michi ist ins MUMA (Museum of Modern Arts) gegangen, Carina und ich waren zuerst auf dem Time Square. Zuerst im m&m Shop: Alles was das m&m-Herz begehrt auf 3 Stockwerken, aufwendig und witzig dekoriert ist es für mich eines der schrägsten Geschäfte hier, die ich bis jetzt gesehen habe.

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Nach einem Lunch im TGI Fridays haben wir den restlichen Nachmittag im Battery Park an der Südspitze Manhattans verbracht. In erster Linie haben wir uns bezüglich einer Schiffsrundfahrt informiert, die wir Mitte der Woche machen werden, es gab aber auch (für mich auf den zweiten Blick – siehe Day 4) einiges zu sehen: Das Clinton Castle (von Innen) mit Teilen der vor einem Jahr freigelegten Battery Wall, diverse Memorials und Entertainer.

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Bevor wir uns dann wieder mit Michi getroffen haben, schauten wir noch einen Sprung im Trump Tower vorbei - einer Machtdemonstration Donald J. Trumps, einem milliardenschweren Tycoon. Hier hat er sein ganzes Ego ausgespielt: Marmor, Spiegel und Gold soweit das Auge reicht und einem Indoor-Wasserfall, der über 3 Stockwerke geht. Wir haben uns einfach einen Kaffee bei Starbucks geholt (die nisten sich hier fast überall ein).

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Das wars, morgen gehts ins Grüne: Der Central Park wird erkundet…

Day 07 – NYs black face

Heute, Sonntag, haben wir zu allererst ausgiebig gefrühstückt und überlebt, welche Teile von NY heute in Angriff genommen werden sollen.

Wir waren in den letzten Tagen überraschend fleißig und durchaus effizient, sodass eigentlich keine großen Brocken mehr übrig waren. Daher ging es darum, die weißen Flecken auf dem Stadtplan zu tilgen. Die westliche Seite des Central Parks zum Beispiel war bis jetzt eine Unbekannte – es gibt aber auch wenig dort zu sehen. Ein wenig haben wir hineingeschnuppert – hübsch und ruhig ist’s dort (zumindest am Sonntag). Ziel war aber eigentlich der Norden der Insel Manhattan: Harlem. Jenes Viertel, in dem früher die meisten schwarzen Einwohner gelebt haben und natürlich bekannt für seine Musik, dem Jazz. Zu sehen gibt es dort eine eher locker bebaute Gegend, Häuser mit max. 3/4 Stockwerken und jede Menge Kirchen. Touristen sieht man nur gelegentlich, sie heben sich aber deutlich von der dortigen Bevölkerung ab. Zusammenfassend eine interessante Abwechslung zum Big Apple.

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Offen war außerdem noch Greenwich Village, dem ehemaligen Wochendends- und Ferienortes, als NY noch nicht mehr als die Südspitze Manhattans eingenommen hatte. Der Vorteil: Die Einführung des schachbrettartigen Straßenrasters kam erst nach der Gründung von Greenwich Village und somit nimmt dieser Teil mit seinen kreuz und quer und diagonal verlaufenden Straßen eine Sonderstellung in NYC ein.

Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Abstecher zur Columbia University gemacht. Dort war gerade die Anreise der neuen Students für das kommende Schuljahr im Gange und ein dementsprechender Rummel.

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In Greenwich Village haben wir dann auch in einem netten kleinen Restaurant zu Mittag gegessen, ich bin dabei zu meinen ersten Pancakes gekommen.

Des geistige Zentrum von Greenwich ist der Washington Park in dem auch ein kleiner Triumphbogen steht.

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Greenwich ist übrigens ein sehr beliebter Wohnort von Prominenten – blicken hat sich allerdings keiner lassen. Apropos Prominenz: Samstag Abend hat es in Midtown nur so von Stretchlimousinen gewimmelt – scheint hier zum “Alltag” zu gehören, denn sie erregen kaum mehr Aufsehen.

Zum Flatiron Building hatten wir es bis jetzt auch noch nicht geschafft, trotz seiner guten Lage. Es war seinerzeit das höchste Gebäude der Stadt – jetzt natürlich nicht mehr, aber durch seine charakteristische Form immer noch einzigartig. Die New Yorker mögen ihr Bügeleisen

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